Archiv für die Kategorie ‘Berufs-Wahnsinn’

Barcodes testen mit bcTester

Samstag, 27. März 2010

Diese Woche bin ich durch einen Kollegen auf ein interessantes Tool aufmerksam gemacht worden: bcTester. Mit dieser Freeware ist man in der Lage alle gängigen 1D- und 2D-Barcodes zu testen:

Die Software bcTester erkennt alle gängigen Barcode Tpyen wie z.B. EAN13, Code39, Code128 und die 2D Codes Aztec, Datenmatrix, PDF417 und QR Code.
(Quelle: bcTester-Website)

Da mein Kollege zur Zeit wieder intensiv an der Erzeugung verschiedener Barcodes arbeitet, macht er intensiv Gebrauch von bcTester. Und wenn ich ihn richtig verstehe, ist er schwer begeistert…

Obwohl ich nicht so viel mit der Barcode-Erzeugung zu tun habe (aber in der Vergangenheit hatte) wollte ich trotzdem gerne dieses nützliche Programm kurz vorstellen.

10 Tipps, um ein Webprojekt perfekt an die Wand zu fahren

Donnerstag, 30. April 2009

Ich habe eben bei Unset den herrlichen Beitrag gelesen, wie man ein Projekt perfekt gegen die Wand fährt. Ich finde es herrlich wie er mit beißendem Sarkasmus genau die Probleme beim Namen nennt, die (Web- / PHP-) Projekte zum scheitern bringen. Dummerweise musste ich spontan an einen “Spezialisten” aus meinem weiteren Bekanntenkreis denken, der nicht nur die ersten neuen Tips kennt, sondern vor allem den zehnten Tipp zu seiner Maxime gemacht hat. Allem Anschein nach, kennt Unset diesen Spezi, oder?

Im Übrigen muss ich generell für den PHP-Hacker ein großes Lob aussprechen und dieses Blog auch weiter empfehlen! Ich lese es erst seit ungefähr drei Wochen und finde das Blog hochinteressant, da es mich immer wieder zum Nachdenken über das eigene Handeln bringt. Daher: Weiter so, Unset!

P.S.: Ich habe den PHP-Hacker auch direkt auf die Blogroll gehoben.

Gedanken zum Welttag des Buches

Donnerstag, 23. April 2009

Heute ist der Welttag des Buches. An und für sich noch kein besonders bloggenswertes Ereignis. Auch wenn mir Gedenk- und Aktionstage sonst eher am Ar gleichgültig sind, habe ich mir ein paar Gedanken zu Büchern und zum Lesen im Allgemeinen gemacht.

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Lehrer-Fortbildungen: Kurzer Erfahrungsbericht

Dienstag, 03. Februar 2009

Wie vor längerer Zeit etwas nebulös angekündigt, führe ich gelegentlich auch Lehrer-Fortbildungen zu IT-Themen durch. Mittlerweile habe ich schon drei mal “in der Bütt” ;-) gestanden – soll heißen: Drei verschiedene Fortbildungen durchgeführt.

Die erste (eintägige) Fortbildung war zum Thema “Medienneutrales Publizieren mit XML für Print und Web” oder kurz: XML & InDesign. Dummerweise bin ich in diesem Themengebiet nicht ganz so sattelfest, wie in anderen Dingen, und hatte auch nur wenig Vorbereitungszeit. Ich glaubte, es sei eine gute Idee, mit den Seminar-Unterlagen des bisherigen Referenten die Fortbildung durchzuführen, weil ich mir damit die Arbeit für das Neu-Erstellen der Unterlagen sparen kann. Im Nachhinein muss ich sagen: Keine gute Idee! Dadurch, dass ich die Unterlagen nicht selber erstellt hatte, kannte ich mich in ihnen auch nicht so gut aus und konnte daher auch nicht so flexibel auf Fragen reagieren.

Die beiden weiteren Fortbildungen waren “Grundlagen MySQL” und “Grundlagen PHP”. Beide Veranstaltungen gingen über zwei Tage und die Themen – naja, wie soll ich sagen – sie liegen mir halt mehr, da ich ja schließlich mit der Materie täglich zu tun habe. Beide Fortbildungen habe ich komplett neu konzipiert und auch alle Beispiele, Aufgaben etc. selber erstellt. Damit konnte ich dann auch wesentlich entspannter die Veranstaltungen durchführen und ich denke, dass die Lehrer (also die Teilnehmer) das auch spürten. Auf Fragen und Verständnis-Probleme konnte ich wesentlich flexibler und lockerer reagieren und trotzdem im Zeitplan bleiben, so dass kein Aspekt ausgespart blieb. Die, sich an die Fortbildung anschließende, Bewertung der Veranstaltung durch die Lehrer viel dementsprechend auch besser aus.

Alles in allem muss ich feststellen: Mit eigenen Unterlagen (und eben kein Powerpoint-Karaoke) läuft es einfach besser und macht auch mehr Spaß. Da bleibt auch einfach mehr Raum für Witze und Anekdoten und das kommt der Stimmung auch nur zu Gute.

Quasseln in der Lehrerfortbildung

Dienstag, 14. Oktober 2008

In Jochen Lüders’ Blog las ich eben einen interessanten Beitrag, wie man das Quasseln von Schülern im Unterricht der gymnasialen Oberstufe unterbinden kann. Da fiel mir ein Erlebnis ein, dass ich vor ein paar Wochen machen durfte: Ich hospitierte bei einer Fortbildung für Lehrer, die an Berufskollegs für Mediengestalter unterrichten. Der Grund, warum ich dabei war, ist, dass ich evtl. demnächst selber solche Fortbildungen geben werde. Aber dazu demnächst vielleicht mehr.

Was mich doch sehr erstaunte, war die Tatsache, dass die anwesenden Lehrer hemmungslos herum quatschten, schwätzten und quasselten, was das Zeug hielt. Es war auch absolut unerheblich, dass ein Referent vor ihnen stand, dessen Aufgabe es war, den anwesenden Lehrern Inhalte zu vermitteln. Und von eben diesen Inhalten hatte die meisten der Anwesenden nicht einen blassen Schimmer. Es wäre also nicht unklug gewesen, auch mal zuzuhören. Was mich aber vielmehr erstaunt hat, mit welcher Selbstverständlichkeit gequatscht wurde und der Seminarleiter stellenweise vollkommen ignoriert wurde. Diesen jedoch habe ich bewundert, denn er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und trug seinen Stoff vor.

Umso mehr musste ich dann bei o.g. Blog-Artikel lachen, als ich den dritten Punkt las:

Zur Wahl stellen, ob sie ihr Aufmerksamkeitsproblem als (fast) erwachsene junge Menschen selber in den Griff bekommen möchten oder ob Du ihnen eine Hilfeleistung geben musst, die ihnen vielleicht nicht gefällt. Wenn sie selber wollen, fragen WIE – bloße Absichtsbekundung ist zu billig.

Vor allem, dass von (fast) erwachsene junge Menschen die Rede ist. Berufsschul-Lehrer sind aber schon erwachsen und sie schaffen es anscheinend auch nicht, mal 90 Minuten am Stück ihren Schnabel zu halten. Ich bin mal gespannt, wie es mir ergeht, wenn ich das erste Mal bei einem Seminar vor Lehrern stehe und ob ich den einen oder anderen Tip aus Jochens Blog vielleicht auch bei Lehrern anwenden kann…

Alltägliches Leid

Mittwoch, 20. August 2008

Ich vermeide es mittlerweile im erweiterten Bekanntenkreis meine berufliche Tätigkeit zu erwähnen bzw. die Frage nach derselben möglichst nicht oder sehr unzureichend zu beantworten, da ich sonst mit Fragen zu den aktuellen Befindlichkeiten und Zicken des heimischen PCs meines Gesprächspartners gelöchert werden.

Dazu habe ich heute das richtige Schaubild gesehen, welches mein Dilemma sehr treffend beschreibt. Und ich denke dass es den meisten Webworkern ähnlich geht. Danke Nicole für dieses Flowchart (bzw. die Übersetzung)!

8 Wege einen Grafik-Designer in den Wahnsinn zu treiben

Sonntag, 06. April 2008

Auch wenn ich kein Grafik-Designer bin, aber hin und wieder muss ich bei (kleineren) Web-Projekten auch kleinere Ausflüge in den Bereich des (Web-) Designs unternehmen und von daher kommt mir dies hier doch leider sehr bekannt vor: “8 Wege, einen Grafik-Designer in den Wahnsinn zu treiben.”

Auch wurde in dem einen oder anderen Fall schon mit mindestens einem der genannten “Tips” in den Wahnsinn getrieben…

Via Mediengestalter-Blog

Yvonne II

Samstag, 01. September 2007

Vorgestern grübelte ich darüber, wie sinnvoll es ist, eine Ausbildung zum Fachinformatiker zu absolvieren, wenn man keine Vorkenntnisse mitbringt. Grund war der Eintrag in dem Blog einer IT-Firma, in dem die zukünftige Azubine dieser Firma über ihre Ausbildung bloggen soll / wird. In besagtem Eintrag wurde erwähnt, dass die Azubine keine IT-Kenntnisse mitbringe. Und ich habe mich, wie viele andere Leser des Eintrages (siehe auch die Kommentare dort und hier), gefragt, wie es zu der Einstellung kommt und ob es gut sei.

Eben hat sich der Ausbilder zu Wort gemeldet und ein wenig Licht ins Dunkel gebracht. Die Begründung, warum es manchmal ganz gut ist, kein Vorwissen zu haben, kann ich nachvollziehen:

  • Keine festgefahrenen Denkweisen
  • Keine Affinität für ein bestimmtes Betriebssystem
  • Kein “Besserwissertum”

Und wenn die Firma mit dieser “Taktik” gute Erfahrungen gemacht hat, warum nicht? Auf jeden Fall wünsche ich der Azubine und ihren Ausbildern weiterhin viel Erfolg. Und ich bin gespannt, was Yvonne (so heißt die junge Frau) in den nächsten Wochen und Monaten zu berichten hat.

Ausbildung zum Fachinformatiker ohne Vorkenntnisse?

Donnerstag, 30. August 2007

Eben wurde ich durch einen Eintrag im Weblog von Oldschool auf ein neues Blog hingewiesen, welches ein Unternehmen für seine neue Auszubildende Yvonne eingerichtet hat. Dort ist allerdings im aktuellen Eintrag (noch vom Ausbilder?) zu lesen

Als Betriebssystem wird sie zunächst nur Debian Etch bekommen, wir wollen sie gar nicht erst an Windows gewöhnen, wo sie ja noch keine großartige Erfahrung mit Computern hat und somit noch für alles offen ist

Jetzt frage ich mich allerdings, wie gut die Idee ist, eine Ausbildung zur Fachinformatikerin der Fachrichtung Systemintegration (kurz FI-SI) zu machen, wenn man bisher kaum oder gar keinen Plan von Computern hat. Ich selbst bin ausgebildeter Fachinformatiker (der Fachrichtung Anwendungsentwicklung; kurz FI-AE) und kann ich mich nicht daran erinnern, dass von meinen Mitschülern in der Berufsschule irgendjemand ohne Vorbildung in die Ausbildung gekommen wäre.

Im ersten Lehrjahr saßen wir sogar mit beiden Fachrichtungen zusammen in einer Klasse. Und FI-SI, wie auch FI-AE brachten teilweise enorme Vorkenntnisse mit. Ich bin mal gespannt, wie sich Yvonne sich schlägt und ob sie nicht doch Vorkenntnisse mitbringt. Ich wünsche ihr auf jeden Fall viel Erfolg!