Symfony-Camp, Teil 1

Nachdem Rene und ich heute morgen um 6:45 Uhr in Köln starteten, sind Wir gut in Amersfoort gelandet. Von den Mitarbeitern von DOP wurden wir sehr herzlich empfangen und wie es sich in den Niederlanden gehört auch gleich mit Kaffee versorgt.

Der erste Track direkt nach der Begrüßung begann Fabrice Mous von OSOSS-Programm (einer niederländischen Regierungsorganisation) mit seinem Track über Open Standards und Open Source Software. Er berichtete ausführlich über die Ziele des holländischen Staates zum Einsatzes von offenen Standards und (quell-) offener Software. Bis 2006 sollte eruiert werden, wie der Umstieg gelingen kann. Es sieht so aus, als ob die Niederlande schon wesentlich weiter im Umstieg auf offene Alternativen zu kommerzieller Software sind, als wir es in Deutschland sind.

Mir erscheint es so, als ob unsere Nachbarn wieder einmal pragmatischer agieren als es bei uns üblich ist. Mit ein Grund ist wohl auch, dass die Niederlande als kleines Land wohl auch ihre Autonomie gegenüber den großen Software-Konzernen wahren möchten und man durch den Einsatz von OS/OSS gleichzeitig die heimische Software-Wirtschaft fördern kann. Daran sollte sich mal unsere Bundesregierung ein Beispiel nehmen!

Fabrice Mous

Obwohl der Vortrag von Fabrice Mous hochinformativ und fundiert war, war es trotzdem nicht immer ganz einfach ihm zu folgen, da er abwechselnd holländisch und englisch sprach. Nicht immer ganz einfach aber wenn man sich erst einmal reingehört hat, dann klappt es auch besser. Nur das lesen der (holländischen) Folien viel nicht ganz so leicht, wie das Zuhören 😉

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Ein Kommentar zu Symfony-Camp, Teil 1

  1. Pingback: rpsblog.com » A week of symfony #36 (3->9 September 2007)

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