Mit ‘PHP’ getaggte Artikel

Das böse e

Mittwoch, 02. September 2009

Gestern hat mich ein ganz besonderer Buchstabe in den Wahnsinn getrieben: Das ?! Nicht das jemand glaubt, e = ?. Denn wenn man genau hinsieht, dann ist

e ? ?

Es handelt sich nämlich hierbei um das sog. “estimated e” auf Verpackungen. Dieses ist ein Sonderzeichen, welches Windows, Mac und Linux eigentlich unbekannt ist und sich in Word und HTML aber herbei zaubern lässt. Des Rätsels Lösung lautet Unicode: Hier hat das Estimated Symbol die Position 8494 bzw. U+212e und dementsprechend die HTML-Entität ℮ bzw. ℮.

Wenn jetzt dieses “magische e” in einem HTML-Formular eingegeben wird und das Formular in PHP weiterverarbeitet wird, hat man ein Problem. Denn wie ich nach langem Suchen herausfinden konnte, wird dieses magische e bereits vom Browser in die numerische HTML-Entität umgewandelt, bevor der Request an den Server übermittelt wird. Herausfinden konnte ich das im Übrigen mit der genialen Firefox-Erweiterung “Live HTTP-Headers“.

Zurück zu meinem Problem: Es wurde also in einem HTML-Formular dieses böse ? eingegeben und diese Eingabe sollte später in einer E-Mail-Benachrichtigung ihren Platz finden. Da bereits der Browser die Umwandlung in eine HTML-Entität durchführte, musste diese nun PHP-seitig wieder rückgängig gemacht werden. Leichter gesagt als getan. Denn eine String-Konvertierung mittels mb_convert_encoding führte nicht zum Ziel. Egal, ob ich nach ISO-8859-1, ISO-8859-15, Windows-1252 oder auch UTF-8 konvertierte, das Ergebnis blieb das gleiche: Aus ? wurde ?

Nach Rücksprache mit dem Kunden habe ich dann eines gemacht:

$msg = str_replace('℮','e',$msg);

Da das ? kaum von einem normalen e zu unterscheiden ist, steht zukünftig ein normales e in den Benachrichtigungs-Mails geschrieben.

Die letztendliche Implementierung hat nicht lange gedauert. Die Suche, warum sich das ? so seltsam verhält, allerdings über zwei Stunden :-(

Symfony Day Cologne 2009 – Ich bin auch dabei

Montag, 31. August 2009

In ein paar Tagen ist es soweit: Der Symfony Day Cologne 2009 findet statt! Und seit heute steht auch fest, dass ich mit von der Partie bin. Ist zwar eine Anmeldung buchstäblich in letzter Minute, aber egal. Wichtig ist nur, dass ich dabei sein kann.

Also: Man sieht sich am Freitag!

Übernachten beim Symfony Day Cologne 2009

Samstag, 11. Juli 2009

Kleiner Nachtrag zum Symfony Day Cologne 2009:

Wer eine günstige Übernachtungsmöglichkeit sucht, sollte die Jugendherberge in Köln-Deutz ins Auge fassen. Diese liegt nämlich schräg gegenüber vom Veranstaltungsort.

Ich brauche mich zum Glück nicht um ein Zimmer kümmern, da ich nur eine gute Viertelstunde zu Fuss bis zum Köln Triangel brauche :-D

Symfony Day Cologne 2009

Samstag, 11. Juli 2009

Nun ist es also soweit: Symfony kommt am 4. September nach Köln :-) Jetzt aber im Ernst: Nachdem ich die letzten beiden Jahre zum Symfony Camp in die Niederlande gereist bin, gibt es in diesem Jahr eine Symfony-Konferenz in Köln. Veranstaltet wird der Symfony Day Cologne 2009 von Interlutions.

Wie auf der Konferenz-Website zu lesen ist, findet die Veranstaltung im Köln Triangle (was für ein bescheuerter Name für den Turm) statt und kostet 80 Euro. Neben der Konferenz gibt es auch einen Einsteiger-Workshop. Abgerundet wird der Tag durch eine Party am Abend, an der auch das 10-jährige Jubiläum von Interlusions gefeiert wird. Und da der 4. September ein Freitag ist, kann die Party auch ruhig etwas länger dauern ;-)

Via http://www.symfony-framework.nl/nieuws/110

10 Tipps, um ein Webprojekt perfekt an die Wand zu fahren

Donnerstag, 30. April 2009

Ich habe eben bei Unset den herrlichen Beitrag gelesen, wie man ein Projekt perfekt gegen die Wand fährt. Ich finde es herrlich wie er mit beißendem Sarkasmus genau die Probleme beim Namen nennt, die (Web- / PHP-) Projekte zum scheitern bringen. Dummerweise musste ich spontan an einen “Spezialisten” aus meinem weiteren Bekanntenkreis denken, der nicht nur die ersten neuen Tips kennt, sondern vor allem den zehnten Tipp zu seiner Maxime gemacht hat. Allem Anschein nach, kennt Unset diesen Spezi, oder?

Im Übrigen muss ich generell für den PHP-Hacker ein großes Lob aussprechen und dieses Blog auch weiter empfehlen! Ich lese es erst seit ungefähr drei Wochen und finde das Blog hochinteressant, da es mich immer wieder zum Nachdenken über das eigene Handeln bringt. Daher: Weiter so, Unset!

P.S.: Ich habe den PHP-Hacker auch direkt auf die Blogroll gehoben.

Lehrer-Fortbildungen: Kurzer Erfahrungsbericht

Dienstag, 03. Februar 2009

Wie vor längerer Zeit etwas nebulös angekündigt, führe ich gelegentlich auch Lehrer-Fortbildungen zu IT-Themen durch. Mittlerweile habe ich schon drei mal “in der Bütt” ;-) gestanden – soll heißen: Drei verschiedene Fortbildungen durchgeführt.

Die erste (eintägige) Fortbildung war zum Thema “Medienneutrales Publizieren mit XML für Print und Web” oder kurz: XML & InDesign. Dummerweise bin ich in diesem Themengebiet nicht ganz so sattelfest, wie in anderen Dingen, und hatte auch nur wenig Vorbereitungszeit. Ich glaubte, es sei eine gute Idee, mit den Seminar-Unterlagen des bisherigen Referenten die Fortbildung durchzuführen, weil ich mir damit die Arbeit für das Neu-Erstellen der Unterlagen sparen kann. Im Nachhinein muss ich sagen: Keine gute Idee! Dadurch, dass ich die Unterlagen nicht selber erstellt hatte, kannte ich mich in ihnen auch nicht so gut aus und konnte daher auch nicht so flexibel auf Fragen reagieren.

Die beiden weiteren Fortbildungen waren “Grundlagen MySQL” und “Grundlagen PHP”. Beide Veranstaltungen gingen über zwei Tage und die Themen – naja, wie soll ich sagen – sie liegen mir halt mehr, da ich ja schließlich mit der Materie täglich zu tun habe. Beide Fortbildungen habe ich komplett neu konzipiert und auch alle Beispiele, Aufgaben etc. selber erstellt. Damit konnte ich dann auch wesentlich entspannter die Veranstaltungen durchführen und ich denke, dass die Lehrer (also die Teilnehmer) das auch spürten. Auf Fragen und Verständnis-Probleme konnte ich wesentlich flexibler und lockerer reagieren und trotzdem im Zeitplan bleiben, so dass kein Aspekt ausgespart blieb. Die, sich an die Fortbildung anschließende, Bewertung der Veranstaltung durch die Lehrer viel dementsprechend auch besser aus.

Alles in allem muss ich feststellen: Mit eigenen Unterlagen (und eben kein Powerpoint-Karaoke) läuft es einfach besser und macht auch mehr Spaß. Da bleibt auch einfach mehr Raum für Witze und Anekdoten und das kommt der Stimmung auch nur zu Gute.